musiktheatrales storytelling

die florenzer -
l'amore masculino

idee, text & inszenierung
vöcks de schwindt
gesang & performance
johannes worms
laute, theorbe & performance
neo gundermann
dramaturgie
federico vöcks de schwindt
ausstattung
Lena Lupo Loy & wenzel vöcks de schwindt
musikalische beratung
andrés locatelli
mitarbeit produktion
lianne mol
ausstattung

TD Berlin, 08.11.2025, im rahmen des Monologfestival

„Die Florenzer – L’amore masculino“

Musiktheatrales Storytelling,
auf Deutsch mit englischen Übertiteln

 

Ein sommernächtlicher Reigen queerer Erzählungen mit zart verspielter Musik der Renaissance führt uns nach Florenz. Das Regieduo Vöcks de Schwindt imaginiert gemeinsam mit seinem Protagonisten über jene intimen Beziehungen, die Männer* dort vor rund 500 Jahren in großer Zahl und Vielfalt miteinander pflegten. Es hieß von ihnen, dass sie fröhlich florenzten.

In imaginierten Geschichten und von Lautenspiel begleiteten Gesängen tauchen wir in eine verführerische Welt von l’amore masculino, Freundschaft+ und frühneuzeitlicher Daddys und Twinks ein. Während das Verb florenzen historisch allem voran schwulen Sex meinte, erkundet der Abend mit spekulativer Fantasie die affektiven Verbindungen dahinter. Derart in Geschichten von Verbundenheit und Freundschaft schwelgend entfaltet sich ein Bild dessen, wie der Alltag der Florenzer ausgesehen haben könnte.

In der Tradition des sehnsuchtsvollen Blicks nach Italien, als symbolischem Ort der Zuflucht, Befreiung und Selbstfindung, holen Vöcks de Schwindt mit diesem musiktheatralem Storytelling die Vergangenheit in unsere Gegenwart und suchen in ihr nach Momenten von Schönheit, Nähe und Verletzlichkeit in einer queerenden Geschichtsschreibung. 

Eine Produktion von Vöcks de Schwindt. Eine Koproduktion mit dem Monologfestival 2025/TD Berlin. Das Monologfestival wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit freundlicher Unterstützung von Nufferton und Sweef.

 

©  Raphael Howein